Therapien

Die gesamte Bandbreite der Physiotherapie

Klassische Krankengymnastik, aktuelle Behandlungsmethoden und Arbeit in der Langzeitrehabilitation.

Unsere Therapieangebote

  • Krankengymnastik nach Bobath für Erwachsene und Kinder

    Das Bobath-Konzept wurde ab 1943 von der Physiotherapeutin Berta Bobath und ihrem Ehemann, dem Neurologen und Kinderarzt Karel Bobath, entwickelt. Das Bobath-Konzept basiert auf neurophysiologischen und entwicklungsneurologischen Grundlagen und orientiert sich an den Ressourcen des Patienten.

    Es geht davon aus,verloren gegangene Funktionen, zum Beispiel nach einem Schlaganfall, durch Vernetzung und Intensivierung anderer Hirnbereiche wiedererlangen zu können. 

    Das Hauptprinzip des Bobath-Konzepts bezieht  die mehr betroffene Körperseite immer wieder in Alltagsbewegungen ein, indem sie sensorisch stimuliert wird, um sie in ihren Bewegungen mit der weniger betroffenen Körperhälfte in Einklang zu halten.

    Eingesetzt wird das Konzept in der Behandlung von Säuglingen, Kindern und Erwachsenen mit 

     

  • Allgemeine Krankengymnastik
  • Manuelle Therapie
  • Reflektorische Atemtherapie

    "Der Atem ist der beste Freund unseres Lebens."
    Liselotte Brüne

    Bei der Reflektorischen Atemtherapie (RAT) handelt es sich keinesfalls um eine Trendtherapie. Dr. Johann Ludwig Schmitt erkannte schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Bedeutung des Atems. Er betrachtete die Atmung nicht allein auf den Gasaustausch reduziert, sondern im Zusammenhang mit dem gesamten körperlichen und geistigen Befinden.  

    Die RAT nutzt innerhalb ihres Konzeptes sämtliche Strukturen des im Körper vorhandenen Netzwerkes, z. B. die Faszien und die neuronale Verbindungen, und bietet so ein sehr breites Arbeitsfeld. Sie wird bei vielfältigen Beschwerden oder Erkrankungen eingesetzt:

    • Störungen des Atmungssystems
    • Erkrankungen des Bewegungsapparates
    • Neurologische Erkrankungen
    • In der Pädiatrie und Neonatologie
    • In der Onkologie
    • Bei psychischen Störungen oder Erkrankungen
    • In der Schmerztherapie
    • In der Intensivmedizin
    • In der Palliativmedizin

    Die Behandlung läuft in der Regel in 3 Schritten ab: 

    1. Heiße Kompressen
    2. Manuelle Techniken
    3. Therapeutische Übungen (z. B. Yoga)

    Die Therapie beginnt in der erforderlichen Ausgangsstellung mit den „Heißen Kompressen“, so dass der/die Patient/in durch den thermischen Reiz den ersten Atemreiz und eine Atemerweiterung erfährt.

    Während der  Behandlung wendet der Therapeut unterschiedliche manuelle Techniken direkt auf der nackten Haut an.  Mit diesen Techniken werden alle Strukturen des Körpers beeinflusst. Durch spezielle Atemreizgriffe setzt der Therapeut Stimuli auf der Haut, dem Bindegewebe, mobilisiert dabei gelenkige Verbindungen, dehnt Muskulatur quer und längst des Faserverlaufs und wirkt regulierend auf die Faszien.

    Die Griffe werden in der Ausatmungsphase – oft mit einleitenden und dehnenden Streichungen – eingesetzt. Sie variieren in ihrer Art und Reizstärke je nach Reaktion des Patienten. Die Vorgehensweise und Gestaltung der Behandlung orientiert sich an der Reaktion des Patienten und des Atemverlaufs. Das Spektrum der eingesetzten Grifftechniken reicht von der Streichung bis hin zum Schmerzreiz. Dabei gilt zu beachten, dass zu schwache Reize keine oder nur wenig Reaktionen hervorrufen und zu starke Reize die Reaktionen blockieren. Der Therapeut beobachtet also aufmerksam die Reaktionen, setzt nach getätigten Reizen Pausen zur Nachatmung und stimmt die nächsten Grifftechniken daraufhin ab. Er entscheidet auch aufgrund der Reaktionen, ob eine beruhigende oder aktivierende Wirkung indiziert ist. Während der gesamten Arbeit befinden sich Patient und Therapeut in einem ständigen Dialog miteinander.

    Durch die therapeutischen Übungen wird der/die Patient/in zur Eigenverantwortung angeleitet. Gemeinsam mit dem Patienten/der Patientin werden die Übungen ausgewählt und durch den Therapeut angeleitet.

    Behandlungsziele

    Die Behandlungsziele sind vielfältig. Sie werden anhand der Diagnose, der Anamnese und des Befundes festgelegt, z. B.

    • Regulierung des Muskeltonus
    • Aktivierung der Zwerchfellbewegung

    Im Verlauf der Behandlung werden die Ziele immer wieder an die Symptome und Bedürfnisse des Patienten angepasst.

     

  • Manuelle Lymphdrainage
  • Mukoviszidosebehandlung
  • Craniosacrale Therapie
  • Therapeutisches Klettern

    Therapeutisches Klettern ist eine sehr funktionelle Therapieform, da der ganze Körper beansprucht wird und dabei stets komplette Muskelketten trainiert werden. Das therapeutische Klettern steigert sowohl Kraft, als auch Koordination und Beweglichkeit.

    Anwendungsbereiche:

    • Orthopädie
    • Rehabilitation
    • Neurologie
    • Pädiatrie

    Klettern begeistert und steigert die individuelle Leistungsfähigkeit in vielen Bereichen.

  • Wärmetherapie (Fango), Eis-/Elektrotherapie
  • Medical Taping
  • Hausbesuche

Wir sind auf die Behandlung neurologischer Erkrankungen spezialisiert.

Mit unseren konzeptionellen Schwerpunkten sind wir für Sie der richtige Ansprechpartner für das Erreichen Ihrer Teilhabeziele.

Unsere Schwerpunkte